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Wirtschaft & Industrie
Magazin: BMW kürzt Weihnachtsgeld und verkauft Niederlassungen (© ddp) 20.08.2008 17:48:02 - Der Automobilkonzern BMW wird seinen Sparkurs offenbar verschärfen. Laut einem Vorabbericht des «Manager Magazins» vom Mittwoch will Konzernchef Norbert Reithofer Immobilien der deutschen BMW-Niederlassungen verkaufen und anschließend zurückmieten. Damit solle Geld frei werden für neue Filialen in globalen Metropolen. Ein BMW-Sprecher sagte auf Anfrage, dass der Verkauf und die Zurückmietung «nichts Neues» seien. Bereits im vergangenen Jahr habe BMW das praktiziert.
(live-PR.com) - Hamburg (ddp). Der Automobilkonzern BMW wird seinen Sparkurs offenbar verschärfen. Laut einem Vorabbericht des «Manager Magazins» vom Mittwoch will Konzernchef Norbert Reithofer Immobilien der deutschen BMW-Niederlassungen verkaufen und anschließend zurückmieten. Damit solle Geld frei werden für neue Filialen in globalen Metropolen. Ein BMW-Sprecher sagte auf Anfrage, dass der Verkauf und die Zurückmietung «nichts Neues» seien. Bereits im vergangenen Jahr habe BMW das praktiziert.
Reithofer will dem Blatt zufolge außerdem das Weihnachtsgeld und die Ergebnisbeteiligung kürzen. Für das vergangene Jahr hatten die BMW-Mitarbeiter im Durchschnitt 5600 Euro kassiert. Vor zwei Wochen habe BMW angekündigt, mit den Arbeitnehmervertretern über die freiwilligen übertariflichen Zusatzleistungen verhandeln zu wollen. Eine Entscheidung habe es seitdem nicht gegeben.
Nach Angaben des Magazins sollen auch die Anlaufpläne für die künftigen Automodelle neu geordnet werden. Demnach soll die Kombiversion des neuen 5er BMW nicht wie vorgesehen 2009 auf den Markt kommen, sondern erst 2010. Dem Sprecher zufolge hat BMW nie vorgehabt, das Modell bereits 2009 herauszubringen.
Bereits im Februar hatte BMW angekündigt, weltweit rund 8100 Stellen streichen zu wollen. Davon seien rund 5000 Zeitarbeitsstellen, hieß es damals.
ddp.djn/nas/mwa © ddp
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